Die Feuerwehren haben vielseitige Aufgaben. Sie müssen Brände bekämpfen, technische Hilfe leisten, Menschen und Tiere aus lebensbedrohlichen Notlagen befreien und werden im Allgemeinen immer dann gerufen, wenn private Dienstleister nicht verfügbar oder an ihre Grenzen gestoßen sind.

 

Um diesen Aufgaben gerecht zu werden, ist eine umfangreiche Ausrüstung erforderlich.

 

Persönliche Schutzausrüstung

Ab 1998 wurde für die Freiwillige Feuerwehr ein neuer Schutzanzug beschafft. Als Grundmodell wurde das in Bayern eingeführte Modell "Bayern 2000" gewählt. Es wurde jodoch gemäß den Vorgaben der Feuerwehr Ingolstadt modifiziert. So besitzt die Schutzjacke Modell "Ingolstadt" keinen orangefarbenen Schulterkoller. Anzug und Latzhose sind dunkelblau aus Nomex.

 

 

 

 

2014 wurde der Schutzanzug mit einer Überjacke nach EN 469 ergänzt. Die Überjacke besteht aus einer Materialmischung von Aramid und Paraaramid. Am linken Ärmel ist zusätzlich eine Tasche für Digitalfunkgeräte angebracht. 

Der Schutzanzug wird für den Innenangriff weiter mit den in Eigenleistung beschafften Hupf-Überhosen und den Einsatz-Handschuhen ergänzt.

Atemschutzüberwachung

Die Atemschutzüberwachungstafel Dräger REGIS 300 ist eine handliche und robuste Tafel zur ständigen Überwachung von Atemschutz-Geräteträgern, die sich im Einsatz befinden. So ist eine einfache Kontrolle der Einsatzzeiten sowie die automatische Zeitalarmierung möglich.

Denn: Einsatzkontrolle kann lebensrettend sein!

 

Mit der Dräger Regis 300 können drei Einsatzteams mit jeweils bis zu drei Geräteträgern gleichzeitig überwacht werden. Dazu ist die Tafel mit drei beleuchtbaren Display-Kurzzeit-Uhren ausgestattet, die rückwärts zählend den Ablauf der Einsatzzeit anzeigen. Wenn die Einsatzzeit abgelaufen ist, warnt ein elektronischer Signalgeber im Gerät mit einem deutlich hörbaren Signalton und über eine blinkende LED-Leuchte. Dieser akustische und visuelle Alarm erscheint zusätzlich auch nach 1/3 und 2/3 der abgelaufenen Zeit als Zwischenwarnung. Neben der Überprüfung der Einsatzzeit haben wir auch die Möglichkeit, die Daten der Einsatzkräfte wie Namen, Atemschutzgerät, Flaschendruck sowie Start und errechnetes Ende des Einsatzes zu dokumentieren. Die Daten werden einfach auf der per Klemmleiste zu befestigenden Beschriftungsfolie eingetragen und können damit dann später archiviert werden.

Alarmierung

Der in Ingolstadt eingesetzte Funkmeldeempfänger

des Typ Swissphone - Quattro 96 - erinnert in Größe und Form an einen handelsüblichen Pager und ist also kleiner als eine Zigarettenschachtel. Er lässt sich damit problemlos mitführen. Der Akku hält ohne Aufladung mehrere Tage und es können pro Gerät mehrere Alarmierungsschleifen programmiert werden, sodass z. B. Führungskräfte, Einzelpersonen als auch Mitglieder der Wehr alarmiert werden können.
Ein Alarm wird am Quattro 96 in einer Tonfolge, über eine LED Anzeige und über einen Vibrationsalarm ausgegeben. Anschließend erfolgt die Alarmdurchsage durch die Integrierte Rettungsleitstelle Ingolstadt
mit der Angabe zum Einsatzort, der Art des Einsatzes sowie den alarmierten Kräften.
Im Stadtgebiet wird die Alarmierung der großen Schleife zusätzlich mit der Sirene ausgegeben.
Seit März 2011 wird die Freiwillige Feuerwehr Ingolstadt zusätzlich mit der begleitenden SMS-Alarmierung zum Einsatz gerufen. Die SMS-Alarmierung ist aber als begleitende Alarmierung zur primären Funkmeldeempfänger-Alarmierung zu sehen.

TERMINE

27.04.2018 - FwDV 1

Beginn: 19:00 Uhr

 

01.05.2018 - Aufstellen des Maibaums am Dorfplatz OH

Beginn: 14:00 Uhr

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